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LuSh Ausgabe 05-06/2026
5. Mai 2026
Ausgabe als PDF

Traumberuf Lehrer:in

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

warum haben wir uns für den Beruf der Lehrerin, des Lehrers entschieden? Die meisten von uns ganz sicher aus sehr idealistischen Gründen: wir möchten junge Menschen dazu inspirieren, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, und sie auf das Leben vorbereiten. Unsere Lieblingsfächer können wir im Unterricht kreativ aufbereiten und sie im besten Fall zu den Lieblingsfächern unserer Schülerinnen und Schüler machen. Natürlich gehört auch zur Wahrheit, dass wir durch den Beamtenstatus eine hohe Arbeitsplatzsicherheit genießen und uns unsere Arbeitszeit zu Hause sehr flexibel einteilen können. Ein Traumberuf? Ja!! Definitiv!! Wie kann es aber sein, dass nicht wenige von uns zunehmend den Eindruck bekommen, sie befänden sich in einem Albtraum? Schuld sind zum einen gesellschaftliche Veränderungen, auf die wir kaum Einfluss haben.

Mangelnde Struktur oder Überforderung von Eltern können langfristig zu Entwicklungsstörungen, Lernproblemen im Schulalltag und einer erschwerten Integration in die Gesellschaft führen. Unkontrollierter Social Media-Konsum von Kindern und Jugendlichen stellt uns Lehrerinnen und Lehrer vor große Herausforderungen.

Wie reagiert die Bildungspolitik? Leider nicht mit mehr Personal, mehr Systemzeit und dem Aufbau multiprofessioneller Teams! Leider nicht mit Maßnahmen, die es uns Lehrkräften ermöglichen, gezielt auf die Lernenden einzugehen und sie da abzuholen, wo sie stehen! Im Gegenteil: neue Verordnungen, Erlasse und Formate der letzten Jahre bringen unsere Ideale ins Wanken. Studierte Fächer werden zur Nebensache – Im Unterricht jonglieren wir als Einzelkämpfer mit drei verschiedenen Niveaus und scheitern doch an dem Versuch, jedem Kind gerecht zu werden. Statt Persönlichkeiten zu entwickeln und aufs Leben vorzubereiten, sind wir dauerhaft damit beschäftigt, Konflikte zu lösen, Eltern zu beraten, das Chaos zu verwalten. Kritik am Beamtenstatus von Lehrerinnen und Lehrern ist Dauerbrennerthema in den Medien. Wir wollen unseren Traumberuf zurück!!

Als SLLV fordern wir deshalb:

  • Rückkehr zur äußeren Differenzierung in E- und G-Kurse (ab KS 7) in allen Hauptfächern
  • kleinere Lerngruppen (max. 25 Schüler pro Klasse)
  • Systemzeit für Klassenlehrer:innen
  • echte multiprofessionelle Teams

Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen!!

Mit kollegialem Gruß

Britta Magenreuter

stellvertretende Vorsitzende des SLLV und Referentin für Gemeinschaftsschulen

Titelthema

Unterrichtsstörungen gehören zum Schulalltag – in jeder Schulform, in jeder Jahrgangsstufe. Sie sind kein Zeichen von persönlichem Versagen, sondern Ausdruck komplexer Dynamiken im Klassenzimmer. Entscheidend ist daher nicht, ob Störungen auftreten, sondern wie wir damit umgehen.

Die 17 TOP-TOOLS bei Unterrichtsstörungen

Unterrichtsstörungen gehören zum Schulalltag – in jeder Schulform, in jeder Jahrgangsstufe. Sie sind kein Zeichen von persönlichem Versagen, sondern Ausdruck komplexer Dynamiken im Klassenzimmer. Entscheidend ist daher nicht, ob Störungen auftreten, sondern wie wir damit umgehen.

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RECHT ausführlich

Liebe Kolleginnen und Kollegen! der Erlass über Mehrarbeit im Schuldienst vom 6. August 2003 regelt recht genau, wann Mehrarbeit verlangt werden kann, was überhaupt als Mehrarbeit gilt, wie sie angeordnet wird und wann Freizeitausgleich oder Vergütung in Betracht kommen.

Mehrarbeit

Liebe Kolleginnen und Kollegen! der Erlass über Mehrarbeit im Schuldienst vom 6. August 2003 regelt recht genau, wann Mehrarbeit verlangt werden kann, was überhaupt als Mehrarbeit gilt, wie sie angeordnet wird und wann Freizeitausgleich oder Vergütung in Betracht kommen.

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