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Musterantrag gegen die Absenkung der Eingangsbesoldung

Aktuell_Absenkung Eingangsbesoldung_2018

Presseerklärung zur Verbeamtung von Gymnasiallehrern an Grundschulen

Presseerklärung zum Lehrermangel

Der SLLV bedankt sich für die großartige Unterstützung bei der Protestaktion! Vielen Dank!

Forderungen der Lehrerverbände im DBB an die Landesregierung im Hinblick auf den Doppelhaushalt 2019/20:

 

Vorwort unserer Landesvorsitzenden Lisa Brausch in der neuen Juni-Ausgabe von „Lehrer und Schule heute“:

 

Datenschutz_ Persönlichkeitsrechte[Mai 2018]

Presseerklärung

Verlässliche Grundschule beim derzeitigen Lehrermangel noch zu gewährleisten?

01. März 2018

Saarlouis: Mit großer Sorge blickt der Saarländische Lehrerinnen und Lehrerverband (SLLV) auf die derzeitige Situation an den Grundschulen. Die Rückmeldungen aus zahlreichen Grundschulen bestätigen, dass zur Zeit aufgrund der andauernden Grippewelle so viele krankheitsbedingte Ausfälle von Lehrerinnen und Lehrern zu beklagen sind, dass die Schulleitungen häufig gar nicht mehr wissen, wie sie eine verlässliche und auch inhaltlich gute Unterrichtung der Kinder während der Unterrichtszeit noch gewährleisten sollen. Die Schüler werden in übergroßen Lerngruppen zusammengefasst, nicht selten kommt es vor, das Lehrkräfte mit zwei oder gar drei Klassen in die Turnhalle gehen oder Klassen über mehrere Tage hinweg aufgeteilt werden müssen. „So mancher Stundenplan stellt sich nur noch als Flickwerk dar“, so Lisa Brausch, die Vorsitzende des SLLV. „Das System ist häufig nur durch kreative Lösungen, Mehrarbeit einzelner Lehrkräfte vor Ort und zusätzlichem Unterrichtseinsatz der Schulleitungen aufrecht zu erhalten.“

Aber nicht nur jahreszeitlich bedingte Ausfälle sondern auch längerfristige Erkrankungen oder geplante Ausfälle können durch die mobile Lehrerreserve nicht mehr abgedeckt werden.

Den Schulen kann also immer häufiger keine Ersatzlehrkraft beim Ausfall eines Lehrers/einer Lehrerin zur Verfügung gestellt werden. Tatsächlich ist es im Moment so, dass einzelne Klassen über einen längeren Zeitraum hinweg nicht mehr mit Lehrern versorgt werden können.

Der SLLV stellt sich nun die Frage, ob bei diesen Voraussetzungen die Verlässlichkeit der Grundschule noch so zu gewährleisten ist.

Den Schulen sollten in Absprache mit den Eltern vom Ministerium unbedingt flexiblere Lösungen angeboten werden: So wäre es sinnvolle zugunsten der Unterrichtsversorgung am Schulmorgen in den Haupt- und Nebenfächern freiwillige Arbeitsgemeinschaften oder zusätzlichen Förderunterricht in den 6. Stunden ausfallen zu lassen. Zudem müsse in diesem Zusammenhang auch die Entsendung der ausgebildeten Lehrkräfte in die Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag überdacht werden.

Der Saarländische Lehrerinnen und Lehrerverband fordert deshalb eine schon lange dringend notwendige Erhöhung der Anzahl der Stellen im Bereich der Mobilen Lehrerreserve.

Bildungsqualität beginnt am Schulmorgen, die Grundschule darf nicht aufgrund des Lehrernotstandes zu einer reinen Betreuungsinstitution werden. Das Lehrern und Lernen muss dauerhaft im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns stehen.

 

 

Presseerklärung: Gleicher Lohn für alle Lehrer

PD Lehrerausbildung

https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/lehrerverband-fordert-masterplan-fuer-saar-schulen_aid-6967923

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/problem-der-schulen-muss-chefsache-werden_aid-6967285

Presseerklärung: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit (14. Dezember 2017)

Presserklärung: Schulen am Limit (13. Dezember 2017)

https://www.saarbruecker-zeitung.de/leitartikel/ues_aid-6945123

https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/lehrer-brandbrief-schlaegt-hohe-wellen_aid-6945051

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach vielfachen Anfragen stellen wir Ihnen diese Vorlage einer Überlastungsanzeige zur Verfügung:

Überlastungsanzeige

 

 

Pressemitteilung des SLLV zur Einrichtung eines eigenen Studienseminars für das Lehramt Sonderpädagogik (14. November 2017):

 

Der SLLV unterstützt diese Unterschriftenaktion und zeigt sich solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen in NRW. Bitte unterschreiben auch Sie diese Onlinepetition! Vielen Dank!

MITMACHEN! Jede Stimme zählt! www.openpetition.de/!GrundschuleNRW

Gepostet von VBE NRW am Donnerstag, 19. Oktober 2017

Presseerklärung vom 16.10.2017 zum Thema „Hilferuf der Gemeinschaftsschulen“:

 

Neuer Vorstand im Jungen SLLV

Der SLLV gratuliert ganz herzlich dem neuen Vorstand des Jungen SLLV, der am 26. September 2017 auf der Mitgliederversammlung in Saarlouis neu gewählt wurde! Nach 7 Jahren als Landesprecherin gab Moni Greiveldinger, die im Juni als neue SLLV-Schriftleiterin gewählt wurde, ihren Vorsitz heute ab. Der SLLV bedankt sich für die geleistete Arbeit und wünscht Moni Greiveldinger für die Zukunft alles Gute. Die Verbandszeitschrift liegt bei ihr sicherlich in guten Händen. Auch Johanna Hoff scheidet aus dem Vorstand des Jungen SLLV aus. Sie begleitet schon seit geraumer Zeit das Amt der Schriftführerin im SLLV. Als neue Landessprecherin des Jungen SLLV wurde Wiebke L`Hoste gewählt, die auch bereits stellvertretende Landesvorsitzende war. Sie wird mit ihrem neuen Team sicher Sorge dafür tragen, dass die Bedürfnisse der Junglehrerinnen und Junglehrer auch in Zukunft in der Öffentlichkeit Gehör finden. Zum neuen Vorstand gehören auch: Lea Lonsdorfer (Stellvertreterin), Vanessa Peuckert und Sabrina Scheid (Referentinnen Ausbildungsphase 1 und 2) und Doris Scherer (Beisitzerin). Die 1. Sitzung des neuen Vorstandes des Jungen SLLV findet am Dienstag, den 14. November 2017, um 15.00 Uhr statt, zu der auch andere Junglehrerinnen und Junglehrer recht herzlich eingeladen sind. Auf gutes Gelingen!

Hier sehen wir den neuen Vorstand des Jungen SLLV:

 

Weinbergwanderung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Kreisverband Saarlouis lädt Aktive und Pensionäre des SLLV

zu einer

Weinbergwanderung mit

anschließender Weinprobe

ins Sekthaus Petgen

ein.

Wo: Sekthaus Gerd Petgen, Marienstraße 22, 66706 Perl  

Wann: Freitag, 15. September 2017, 15.00 Uhr

Lassen Sie den Alltag für ein Weilchen zur Ruhe kommen. Genießen Sie die Natur in den Weinbergen und entspannen Sie sich bei der anschließenden Weinprobe.

Die Mitglieder des Kreisvorstands freuen sich auf Ihr Kommen!

Anmeldung möglichst bald, da begrenzte Teilnehmerzahl bei:

Friedrich Singer, Vierherrenwald 28, 666 Losheim (Anmeldung per Post)

0160/90336503 (Anmeldung per Telefon)

singerfriedrich@aol.com (Anmeldung per E-Mail)

 

Presseerklärung zum Arabisch-Unterricht

Stellungnahme zum geplanten Arabisch-Unterricht an Saarländischen Schulen

28. August 2017

SLLV sieht den Vorstoß des Bildungsministers zum Arabischunterricht als weitere Baustelle im Bildungssystem

Saarlouis: Die Ankündigung des Bildungsministers, Arabisch ab dem Schuljahr 2018/19 als ordentliches Unterrichtsfach an saarländischen Schulen einzuführen, hat zu großen Diskussionen geführt. Laut Aussage des Vorsitzenden des Bildungsausschusses Frank Wagner (CDU) wolle das Ministerium ein neues Konzept für diesen Bereich entwickeln.

Hier stellt sich dem Saarländischen Lehrerinnen und Lehrerverband die Frage, ob in den vergangenen Jahren die Schulen nicht in allzu vielen Bereichen mit Neuerungen konfrontiert wurden, wofür Konzepte entwickelt werden mussten: ein Inklusionskonzept, ein Förderkonzept, ein Konzept passend zum Schulfahrtenerlass, ein Konzept zur Medienbildung. All diese Konzepte sind an den einzelnen Schulstandorten noch immer nicht ausgereift und müssen ständig überarbeitet und den sich ändernden Bedingungen angepasst werden. „Nun soll“, so die stellvertretende Landesvorsitzende Michaela Günther, „schon wieder eine neue Baustelle dazukommen“.

Der SLLV hält fest, dass die Landesregierung beim akuten Lehrermangel im Grund- und Förderschulbereich, maroden Schulgebäuden und unzureichenden Ressourcen für das Gelingen der Inklusion weit wichtigere Baustellen im Bildungsbereich hat als die Einführung des Arabischunterrichts. Der Verband spricht sich dafür aus, die akuten Problematiken der saarländischen Schulen ins Auge zu fassen und hier die einzelnen Schulformen in ihrem Bemühen um ein gute Bildung zu stärken.

VBE PD 33 – 12 Milliarden sind kein Geschenk

Presseerklärung zum Bildungsmonitor 2017

Presseerklärung

17. August 2017

SLLV betrachtet die Verbesserung des saarländischen Bildungssystems vor allem als Verdienst der Lehrkräfte

Saarlouis: Im heute vorgestellten Bildungsmonitor 2017 liegt das Saarland auf Platz 6 der Bundesländer. Dies sei, so die Vorsitzende des Saarländischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes Lisa Brausch, vor allem dem großen Engagement der Lehrerinnen und Lehrer im Saarland zu verdanken. Trotz immer noch unzureichender Rahmenbedingen und Ressourcen gingen die Kolleginnen und Kollegen aller Schulformen an ihre gesundheitlichen Belastungsgrenzen, um der zunehmend heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden.

Besonders gut gelungen, darin bestätigt der Verband die Studie, sei dies im Bereich der Integration und schulischen Förderung von Zuwanderern und Flüchtlingen.

Allerdings stellen die zunehmende Schülerzahl, das fehlende Lehrpersonal sowie die unzureichende räumliche Ausstattung vieler Schulstandorte die einzelnen Schulen auch in Zukunft vor die schwierigen Aufgaben, ihrem Bildungsauftrag dauerhaft gerecht zu werden.

Der SLLV sieht durch die Ergebnisse der Studie bestätigt, dass reine Strukturdebatten zu G8 oder G9 keine Qualitätssteigerung bringen und spricht sich in diesem Zusammenhang nochmals die Stärkung der Gemeinschaftsschule als echte Alternative zum Gymnasium aus.

Der Saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband fordert eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, eine Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer sowie präventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, denn nur so könne das Saarland eine dauerhafte Bildungsqualität erreichen.

Am 9. September: Herbstfahrt des KV Saarbrücken nach 2017 Bad Bertrich

 

Diese Anfrage unterstützen wir gerne:
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Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen meiner Examensarbeit möchte ich eine empirische Untersuchung zum Thema „Belastungsbereiche im Lehrberuf“ durchführen. Dieses Thema stellt aufgrund der hohen Erwartungen und vielseitige Rollen sowie Aufgaben an den Lehrberuf ein zentrales Thema in der Forschung dar. Aus diesem Grund würde ich mich sehr freuen, wenn bei
Ihnen die Möglichkeit bestünde, den Online Fragebogen an Lehrkräfte weiterzuleiten.
Die Beantwortung der Fragen dauert maximal zehn Minuten und ist
selbstverständlich anonym.

https://ww2.unipark.de/uc/weifenbach_Goethe_Universit__t/add8/

 Koalitionsvertrag lässt viele Fragen offen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 3. Mai hat die Landesregierung den Koalitionsvertrag für die neue Legislaturperiode vorgestellt. Der SLLV begrüßt im vorliegenden Papier

  • die geplanten Vereinfachungen und Beschleunigungen beim Verfahren zur Bewilligung einer sonderpädagogischen Unterstützung,
  • das klare Bekenntnis zur Förderschule als wichtige Säule im inklusiven System,
  • die geplante Wiedereinführung von Sprachförderklassen,
  • die geplante Betonung der Hauptaufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, nämlich das Unterrichten und das Vermeiden von unnötigen und wenig hilfreichen Dokumentationspflichten im Zusammenhang mit dem Erlass zur Leistungsbewertung. Diese sollten allerdings auch für andere Arbeitsfelder reduziert werden;
  • die geplante Ausweitung der digitalen Bildung

Nach Auffassung des Verbandes werden allerdings die im Bildungssystem vorherrschenden wichtigsten Handlungsfelder zu wenig und zu unkonkret angesprochen.

  • Keine Antwort auf die Kernfrage, wie dem bestehenden Mangel an ausgebildeten Grundschul- und Förderschullehrkräften begegnet werden soll!

Ohne eine stabile Personaldecke sind alle erforderlichen Maßnahmen nicht umzusetzen. Der SLLV verweist nochmals auf die Dringlichkeit der Zusage, dass das Saarland künftig alle Lehrerinnen und Lehrer voll bezahlt, ohne zeitliche Einschränkung. Ansonsten werden junge, gut ausgebildete Kolleginnen und Kollegen auch weiterhin in andere Bundesländer abwandern. Nach Auffassung des Verbandes muss das Saarland im bundesweiten Wettbewerb des Weiteren klare Verbesserungen der Arbeitsbedingungen schaffen, um für mögliche Bewerberinnen und Bewerber attraktiv zu werden.

  • Kein Wort über Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Bereich der Schulleitung, der Lehrerinnen und Lehrer sowie zur Reduzierung des Klassenteilers (die im letzten Koalitionsvertrag angestrebten Reduzierungen wurden bis heute nicht umgesetzt!).
  • Keine Flexibilität: Eine Festschreibung der geplanten Stelleneinsparungen im Bereich der Lehrerstellen hält der SLLV für problematisch. Vielmehr müssen die Einstellungszahlen am wirklich vorhandenen Bedarf orientiert werden. Die Entwicklung der Flüchtlingssituation ist unabsehbar. Auf einen erneuten größeren Zuzug muss adäquat reagiert werden können.
  • Keine Verbesserung: Die längst überfälligen personellen Ausweitungen im Bereich einer erfolgreichen Umsetzung der Inklusion sind nicht konkret genannt. Ohne eine bessere Personaldecke und das verpflichtende Einrichten von multiprofessionellen Teams wird die Inklusion auch weiterhin nur unbefriedigend umgesetzt werden können, zudem zu Lasten überforderter Kolleginnen und Kollegen.
  • Keine Option für den SLLV: Mehr Lehrerstellen in den Bereich der FGTS zu entsenden, hält der SLLV bei der jetzigen Personalsituation für nicht verantwortbar. Solange es nicht gelingt, für jede Klasse einen für die jeweilige Schulform ausgebildete Lehrkraft vorzuhalten, muss es oberste Priorität sein, zunächst diesen Missstand zu beseitigen. Der zitierte Ausnahmefall, bei phasenweisen Schwierigkeiten mit der Personalisierung den Trägern im Nachmittagsbereich den finanziellen Gegenwert als Budget zur Verfügung zu stellen, dürfte wohl die Regel werden.

Bei der Vorstellung der bildungspolitischen Themen des Koalitionsvertrages in der Öffentlichkeit musste man den Eindruck gewinnen, dass die Strukturdebatte um G 8 / G 9 das wichtigste bildungspolitische Thema ist. Seien Sie gewiss, dass der SLLV die Landesregierung auch weiterhin auf die wirklich großen Baustellen in unseren Schulen hinweisen und sich vehement für Verbesserungen einsetzen wird.

Ihre

Lisa Brausch, Landesvorsitzende

 


 

SZ Berichtet über den Landesausschuss des SLLV: Gewerkschaft fordert gleiche Bezahlung für alle Lehrer

SR berichtet: Weniger Unterrichtsverpflichtung für Lehrer

2016-04-14_57_Bildung Unterrichtsverpflichtung

Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 15.04.2016